DBV-News

Anschuldigungen gegen das Paar "Dr. Wladow - Dr. Elinescu"

 

Dokumente

Nachfolgend finden Sie die aktuellsten Informationen rund um die Anschuldigungen gegen das Paar “Dr. Entscho Wladow - Dr. Michael Elinescu” im Zusammenhang mit der Senioren WM in Bali 2013, wobei die neueren Informationen oben stehen:

Aktuelles - 19.04.2017

Das Urteil des Landgerichts Köln im Prozess um die Sperre der Herren Dr. Elinescu und Dr. Wladow (31 O 448/14) wurde heute dem Rechtsanwalt des DBV zugestellt.

Das Landgericht Köln hat darin insbesondere festgestellt, dass das Urteil des Schieds- und Disziplinargerichts des DBV vom 4. Oktober 2014 sowie die vorangegangenen einstweiligen Anordnungen vom 7. April 2014 und 27. Juli 2014 grob unbillig und damit unwirksam sind. Diese Feststellung beschränkt sich nicht auf die Sperren als Einzelspieler, sondern umfasst auch die lebenslange Sperre als Paar.

Das Gericht geht nicht auf die Frage ein, ob die gegen die Kläger erhobenen Betrugsvorwürfe nachgewiesen wurden und ob von den Klägern gerügte Form- und Verfahrensfehler im Verfahren vor dem Schieds- und Disziplinargericht des DBV tatsächlich vorliegen.

Das Gericht hat außerdem die Verpflichtung des DBV festgestellt, den Klägern sämtliche durch diese rechtswidrigen Sanktionierungen entstandenen und künftig entstehenden materiellen und immateriellen Schäden zu ersetzen.

Soweit sich die Klage gegen die Sperre durch die World Bridge Federation richtete, wurde sie als unzulässig abgewiesen.

Zunächst sind jetzt die Erfolgsaussichten einer Berufung zu prüfen, die innerhalb eines Monats - also spätestens am 19. Mai 2017 - einzulegen und innerhalb zweier Monate - also bis zum 19. Juni 2017 - zu begründen wäre.

Angesichts der Länge des Urteils - 35 Seiten - und der in Teilen komplexen Materie wird eine Entscheidung über eine Berufungseinlegung voraussichtlich erst im Mai fallen.

Kai-Ulrich Benthack
Präsident des DBV

Aktuelles - 18.04.2017

Auch drei Wochen nach der sogenannten Verkündung des erstinstanzlichen Urteils des Landgerichts Köln in der Zivilsache 31 O 448/14 liegen weder Tenor noch Begründung dem DBV oder seinem Rechtsanwalt vor. Mir ist zudem nicht bekannt, dass andere Prozessbeteiligte auch nur den - vollständigen - Tenor kennen würden. Von Einzelanfragen bei Präsidiumsmitgliedern nach dem Stand der Dinge bitte ich abzusehen, da ich die Öffentlichkeit nach Urteilseingang umgehend an dieser Stelle informieren werde, siehe auch unter “Aktuelles - 03.04.2017”.

Ergänzend möchte ich auf Folgendes hinweisen:

Mein eigener Telefonanruf in der Geschäftsstelle der 31. Zivilkammer des Landgerichts Köln eine halbe Stunde nach dem Verkündungstermin war erfolglos.

Die Pressemitteilung des Landgerichts Köln vom 31. März 2017 hilft nicht weiter. Abgesehen davon, dass es bereits auf kleine Unterschiede in der Begründung des Urteils ankommt, ist der Pressemitteilung z.B. schon nicht zu entnehmen, ob neben den zehnjährigen Sperren als Einzelspieler auch die lebenslange Sperre als Paar für unangemessen erachtet wurde.

Eine seriöse Kommentierung dieser Pressemitteilung ist mir daher nicht möglich.

Voraussichtlich ist gegen den DBV ein sogenanntes Feststellungsurteil ergangen. Dieses ist - außer hinsichtlich der Kostenentscheidung - nicht vorläufig vollstreckbar, d. h. es wird erst mit Rechtskraft wirksam.

Die Rechtskraft tritt grundsätzlich einen Monat nach Zustellung des Urteils ein, wird jedoch Berufung zum Oberlandesgericht oder gar anschließend Revision zum Bundesgerichtshof eingelegt, erst mit Abschluss der zweiten bzw. dritten Instanz.

Ich habe eine Reihe von rechtlichen und rechtlich zulässigen, tatsächlichen Handlungsoptionen geprüft. Nach Eingang des Urteils werde ich diese Liste aktualisieren und geeignete Maßnahmen ergreifen.

Stichhaltige Gründe für ein Fernbleiben von DBV-Turnieren wegen einer - derzeit ohnehin nicht möglichen - Teilnahme der Kläger kann ich jedenfalls nicht erkennen.

Ein letzter Hinweis: Das für die 70. Deutsche Teammeisterschaft 2017 ohne offene Nennung der Spieler gemeldete Team “HANA” hat nichts mit den Klägern zu tun.

Kai-Ulrich Benthack
Präsident des DBV

Aktuelles - 03.04.2017

Das Urteil zur mündlichen Verhandlung vom 24. Januar 2017 am Landgericht Köln wurde am 28. März 2017 verkündet.

Das verkündete Urteil des Landgerichts Köln liegt bisher weder dem DBV noch seinem Anwalt Christian Schwerdt vor.

Daher kann zu einem Bericht der örtlichen Presse über die Entscheidung weiterhin nicht Stellung genommen werden. Wir werden das Urteil sofort nach Eingang analysieren und die Öffentlichkeit an dieser Stelle umgehend informieren.

Kai-Ulrich Benthack
Präsident des DBV

4. Hauptsacheverfahren vor dem Landgericht Köln

Am 7. Mai 2015 wurde vor dem Landgericht Köln die Sachlage ausführlich erörtert. Das Gericht erwartet noch weiteren Vortrag bis zum 18. Juni 2015 von allen drei Parteien:

  • Kläger
  • WBF
  • DBV.

Der Verkündungstermin wurde auf Donnerstag, den 6. August 2015 um 14.30 Uhr festgelegt. Zu diesem Termin muss niemand erscheinen. Entweder gibt es dann ein Urteil oder eine Entscheidung über die Notwendigkeit weiterer Aufklärung.

Am 14.10.2015 wurde nach mündlicher Verhandlung der Antrag der Doktoren, einstweilen weiter spielen zu dürfen, zurückgewiesen.

Die Verhandlung in der Hauptsache fand am 28.01.2016 vor der 31. Zivilkammer des LG Köln statt. Die Sach- und Rechtslage wurde ausführlich erörtert.

3. Verkündung durch das Landgericht Köln

Der Antrag von Dr. Wladow und Dr. Elinescu auf Einstweilige Verfügung wurde am 9.4.2015 vom Landgericht Köln zurückgewiesen.

2. Erörterung vor dem Landgericht Köln

Am 8. Januar 2015 um 11.00 Uhr kam es vor dem Landgericht Köln zu einer Erörterung in der Sache Dr. Michael Elinescu / Dr. Entscho Wladow gegen den DBV.

Anlass war der Antrag der beiden Doktoren, die seitens des Schieds- und Disziplinargerichts verhängte Sperre bis zur Entscheidung in der Hauptsache auszusetzen. Sie wollen damit erreichen, bis zu einer endgültigen Klärung wieder an Veranstaltungen des DBV teilnehmen zu können.

Das LG Köln wird seine Entscheidung über den Antrag Ende Januar verkünden.

1. Urteil des DBV Schieds- und Disziplinargericht

Links unter Downloads finden Sie das Urteil des SDG vom 4. Oktober 2014 inklusive Begründung.

(Aktualisiert am 19.04.2017 durch Robert Maybach)

Erstellt am 18.01.2015