Bridge-Treff Großburgwedel

Großburgwedeler Bridgespieler "on tour"

vor der ältesten Heilquelle in Bad Pyrmont
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vor der ältesten Heilquelle in Bad Pyrmont
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Zum 6. Mal unternahmen Mitglieder des Bridge-Treff Großburgwedel eine 3-tägige Fahrt, um gemeinsam etwas zu besichtigen und zu unternehmen. Nach Goslar, Wolfenbüttel, Wernigerode, Papenburg und Duderstadt ging es in diesem Herbst in das schöne Kurbad Pyrmont. Das Ehepaar Marlies und Richard Schmidt-Fellner hatten die Reise perfekt vorbereitet. Die DRK-Landesschule bot allen 28 Teilnehmern eine wunderbare Unterkunft mit leckerem Essen und einer Gelegenheit, abends im Seminarraum an 7 Tischen Bridge zu spielen. Denn was ist für Bridger ein Ausflug ohne ihr geliebtes Kartenspiel! Damit der Spaßfaktor und die Kommunikation erhöht wurde, spielte man mit ständig wechselnden Partnern. Die Sportwartin Renate Dose hatte entsprechende Individualturniere vorbereitet, so dass am späten Abend jeweils ein Sieger gekürt werden konnte. Anschließend ließ man in einer geselligen Runde mit lustigem Gesang und heimeligen Abendliedern die Tage ausklingen. Tagsüber war ein volles Besichtigungsprogramm vorgesehen. Bei der Stadtführung erfuhren die Teilnehmer, dass der Brunnenplatz der Ursprung und auch heute noch der Mittelpunkt Bad Pyrmonts ist. Seit über 2000 Jahren sprudeln hier schon die Quellen und genauso lange werden sie als Heilquellen geschätzt. Der Hyllige Born in Bad Pyrmont ist die berühmteste und älteste der Heilquellen, die bereits seit dem späten Mittelalter zunächst für Trinkkuren und später auch für Badekuren genutzt wurde. Natürlich besichtigte die Gruppe auch das Schloss und wanderte durch den historischen Kurpark. Dieser ist eine Mischung aus streng barockem Alleensystem und englischem Landschaftsgarten. Er ist das Schmuckstück von Bad Pyrmont und gleichzeitig eine der schönsten Parkanlagen Europas. Am folgendem Tag war ein Besuch im Kloster Corvey vorgesehen. Außen schlicht, imposant und wehrhaft, innen erhaben, majestätisch und würdevoll: So wirkt das herausragende Westwerk von Corvey an der Weser als eines der letzten Zeugnisse karolingischer Architektur aus dem 9. Jahrhundert. Am 21. Juni 2014 wurde es in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Da der Bridge-Club im Sommer bei seiner Fahrt ins Blaue die Heimatstadt und das Museum des Hoffmann von Fallersleben in Wolfsburg besucht hatte, schloss sich in Corvey der Kreis, weil der Dichter unserer Nationalhymne hier viele Jahre Bibliothekar war und hier begraben wurde. Alle Reisenden waren überwältigt von dem Engagement und dem Wissen der Museumsführer. Voll mit neuen Eindrücken und fröhlichen Erinnerungen traten die Bridger am 3. Tag wieder die Heimreise an.

Erstellt am 09.10.2017